Autor: Familia Sozialeinrichtungen

Interne Einweihungsfeier

Sonnenblumen erhielten alle Mitarbeiter. Das Team wiederum überraschte Julia Menzel-Härpfer und Werner Menzel mit einem goldenen, symbolischen Schlüssel, Salz und Brot und einem Sinnspruch, der die Philosophie des Hauses zum Ausdruck bringt. | Foto: Herr Steininger

ein Zuhause für Menschen mit psychischen Erkrankungen in der Hohenwarter Straße

Pfaffenhofen – Im Beisein von Klienten, deren Angehörigen, Gönnern und Interessenten ist jetzt das neue Gebäude der Familia Sozialeinrichtungen an der Hohenwarter Straße eingeweiht worden. Es dient der Aufnahme und Betreuung “psychisch kranker Erwachsener mit dem Ziel, diese wieder ins normale Leben zu integrieren”, erklärte Geschäftsführerin Julia Menzel-Härpfer.

“Wir haben Menschen mit Depressionen, Schizophrenie oder Borderline-Störungen, ab der Volljährigkeit bis ins hohe Alter. Aber es können auch Menschen sein, die sich aufgrund persönlicher Umstände in einem seelischen Tief befinden. Für die gibt es Appartements mit, wenn gewünscht, stundenweiser Betreuung, oder auch therapeutische Wohngemeinschaften mit gemeinsamer Küche und gemeinsamen Wohnzimmer für bis zu sieben Personen. Für die Klienten gibt es Arbeitstherapien, einen Kreativbereich und Gesprächsgruppen. Diese Tagesstätte kann auch ein jeder besuchen, der sich seelisch belastet fühlt, betont Menzel-Härpfer.

Für später geplant ist im Rahmen tagesstrukturierender Maßnahmen ein Supermarkt im Dachgeschoss, der mithelfen soll, lebenspraktische Dinge wieder zu erlernen. “Dort üben wir den Umgang mit Geld, mit Kommunikation, Selbstreflektion und Organisation, später dürfen auch Kunden von außen kommen und günstig einkaufen”, blickt die Leiterin voraus.
Die “Familia Sozialeinrichtungen” sind ein vor 25 Jahren gegründetes Familienunternehmen, das im Dezember 2019 von Werner Menzel an seine Tochter Julia übergeben wurde.
“Acht Jahre Planung stecken in dem Projekt, mit schlimmen Momenten ebenso wie mit großen Augenblicken”, blickt Julia Menzel-Härpfer zurück und fügt an: “Mein Vater und ich haben uns beide gegenseitig gebraucht und ich bin ihm sehr dankbar dafür, was er alles leistet. Unglaublich, was er in den letzten Jahren geleistet hat. Ich bin sehr stolz ihn zum Vater und Kollegen zu haben”.

Menzel-Härper bezeichnet ihr Team als “multiprofessionell”, mit Krankenpflegern oder Krankenschwestern aus der Psychiatrie, sowie Heilpädagogen, Sozialpädagogen, alle mit speziellem Blickwinkel auf die Krankheitsstrukturen der Klienten. Unterstützt wird Frau Menzel-Härpfer von Frau Saskia Kremsreiter  und Thomas Teichmann, in der Funktion der pädagogischen Leitung.

Über moderne Einzelzimmer mit viel Licht verfügt das Haus.
Über moderne Einzelzimmer mit viel Licht verfügt das Haus. Jedes Zimmer hat einen eigenen Balkon/Terrasse und Bad.
Foto: Herr Steininger

Über 42 Wohnplätze verfügt das Haus, davon 14 als betreute Einzelwohnplätze, der Rest sind 28 Wohngruppenplätze, hinzu kommen weitere neun Plätze in der Außenwohngruppe. Die Tagesstätte umfasst zusätzliche 35 Plätze sowie weitere 20 in den tagesstrukturierenden Maßnahmen. Übrigens muss niemand seine Diagnose nennen, der die Tagesstätte aufsucht: “Einfach kommen und die Angebote nutzen, sich unter Gleichgesinnten bewegen, sein Stigma ablegen und einfach so sein, wie man ist”, betont Menzel-Härpfer. Ausschlusskriterien aber sind Drogen- oder Alkoholkonsum wie auch mangelnde Umgänglichkeit mit anderen Klienten. “Wer zu Übergriffen neigt, andere gefährdet oder auch sich selbst gefährdet, hat keinen Platz im Haus”, sagt sie.

Aufgeteilt ist das Haus in einen Mitteltrakt, der enthält die Tagesstätte mit Beschäftigungs- und Arbeitsbereichen sowie einen Speisesaal mit angeschlossener Dachterrasse. In den Seitenflügeln sind die Zimmer für betreutes Einzelwohnen und die therapeutische Wohngruppe, erklärt die pädagogische Leiterin Saskia Kremsreiter bei einem Rundgang. Die Einzelzimmer mit je einem WC, Waschgelegenheit und Dusche sind möbliert, der Gemeinschaftsraum enthält eine Küchenzeile, einen Esstisch sowie den Wohnbereich zum Aufenthalt und zur Kommunikation untereinander. Weitere Einrichtungen sind ein großer Gymnastikraum, ein Raum für externe Fußpflege, Räume für Arbeitstherapie, sowie eine Großküche, in der unter Führung eines qualifizierten Küchenchefs immer frisch gekocht wird.

Laut Werner Menzel umfasst die vermietbare Fläche rund 3000 Quadratmeter, Verkehrsflächen wie beispielsweise Flure kommen noch hinzu. Der Neubau wurde für eine ausschließliche Nutzung als sozialer Wohnraum gefördert von der Landesbodenbank. Das Grundstück ist gepachtet von der Gritsch’schen Fundationsstiftung, die Bauzeit in Modulbauweise währte ein gutes halbes Jahr, die Inbetriebnahme erfolgt ab Oktober. Aktuell sind 25 Mitarbeiter sowie drei Auszubildende im Hause beschäftigt. Im offiziellen Teil stellte Menzel-Härpfer alle Mitglieder des Teams einzeln vor und überreichte jeweils eine Sonnenblume als Dank für deren Engagement, bevor man das Haus besichtigen und bei einem deftigen Schweinebraten die Qualität der hauseigenen Küche testen konnte.

hsg

Quelle: Pfaffenhofener Kurier, 05.09.2020, Text und Fotos: Herr Steiniger

Wir ziehen um!

Der Umzug in den Neubau, in die Hohenwarterstaße 93 hat begonnen. Auch wenn der Möbelaufbau an manchen Tagen so gewirkt hat, als wäre das eine unendliche Geschichte, so zeichnet sich hier langsam ein Ende ab.

Die Vorfreude endlich in die neuen Räumlichkeiten ziehen zu können war die letzten Wochen und Monate für alle deutlich spürbar.

Sollten Sie uns derzeit Telefonisch oder auch über die anderen Kontaktwege schlecht erreichen, so bitten wir um Verständnis, da der Abbau und Aufbau der Haustechnik in der 1. Septemberwoche erfolgt.

Am 02.09.2020 um 12:30 Uhr werden wir eine Einweihungsfeier im und am Neubau veranstalten.

Lockerung und sanfte Öffnung

Liebe Besucher*innen der Tagesstätte,

das lange Warten hat endlich ein Ende! Wir öffnen wieder die Türen der Tagesstätte!

Leider haben wir hier noch strenge Regeln (Abstand, Mundschutzpflicht, Sitzkonzept, Lüftungskonzept, Wegekonzept etc.) einzuhalten. Dazu gehört auch, dass wir nur Besucher zu festen Zeiten und Tagen unter Betreuung nehmen können.

Sie werden von uns kontaktiert und Ihnen wird ein Stundenplan mitgeteilt, wann Sie das Betreuungsangebot in der Tagesstätte in Anspruch nehmen können. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir das nur in kleinsten Gruppen und zu festen Zeiten möglich machen können.

Sollten Sie aus irgendwelchen Gründen Ihren Betreuungstermin*e nicht wahr nehmen können, dann bitten wir Sie höflich, mindestens 24 Stunden vorher abzusagen, da wir dann Ihren Platz anderweitig vergeben können.

Zudem ist Voraussetzung, dass wir uns alle an strenge Regeln halten müssen. Bei Verstößen der Regeln müssen wir Sie leider der Tagesstätte verweisen.

Hier finden Sie alle Verhaltensregeln für die Tagesstätte! – Sollten Sie Symptome haben oder sich nicht wohl fühlen, bitten wir Sie dringend daheim zu bleiben.

Sollten Sie positiv auf Corona getestet worden sein, so bitten wir Sie uns das unverzüglich mitzuteilen.

Wir freuen uns auf Sie! – Bitte, bleiben Sie gesund!

Nachmieter gesucht

In wenigen Wochen werden wir unser langjähriges Domizil der Tagesstätte – Am Schwarzbach 1, in Pfaffenhofen an der Ilm, verlassen müssen, da unser Neubau fertig wird.

530 Quadratmeter stehen ab August 2020 zur Verfügung.

EG-Geschoss – derzeit Arbeitstherapie (3 Räume)  mit 2 Toiletten, Innenhof und großer Lagerraum

1. Stock – derzeit Bistro, Beschäftigungstherapie, Büro (4 Räume) mit 2 Toiletten und Balkon

2. Stock – großer Speise- bzw. Veranstaltungsraum mit Küche, und zwei Toiletten, sowie Besprechungsraum

Es gibt einen Aufzug im Haus, der jede Etage anfahren kann.

Im Haus ist ebenfalls ist eine ans Internet angebunde Brandmeldeanlage integriert.

Pläne & Besichtigungstermine sind selbstverständlich nach Absprache unter info[at]familia-sozialeinrichtungen.de oder unter 08441 – 40 50 60 möglich. Gerne können Sie auch das Kontaktformular nutzen!

 

 

Miteinander – Anpacken in der Region – TV Ingolstadt bei Familia

Gestern, den 06. Mai 2020 lief ein Beitrag auf TV Ingolstadt unter dem Format “Miteinander anpacken in der Region” – Nadine von Rötel kam mit Ihrer Kamerafrau zu uns in die Tagesstätte und sprach mit uns über die Corona-Krise und wie wir damit umgehen. Ein kleiner Einblick in das Leben bei uns und unsere Arbeit konnte geschaffen werden.

Unser Umzug steht bald bevor und viele Dinge im Alltag haben sich durch diese Krise massiv geändert. Zusammen mit unseren tapferen Klienten, den mutigen und standhaften Kollegen werden wir auch diese schwere Zeit meistern.

Am Schluss dieses Drehs wurden wir dann noch mit einer sehr großzügigen Spende der Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte bedacht! Unglaublich! Von diesem Betrag können wir Möbel für unser neues Gebäude kaufen. Es wird somit allen Klienten und Mitarbeitern nachhaltig das Leben verschönern! Vielen Dank!

Hier geht´s zum TV-Beitrag:

 

Vorübergehend geschlossen!

Die Tagesstätte Öffnet am Montag, den 15.06.2020 Wieder!

Liebe Besucher*innen der Tagesstätte,

das lange Warten hat endlich ein Ende! Am 15.06.2020 öffnen wir die Türen der Tagesstätte wieder!

Sie werden von uns kontaktiert und Ihnen wird ein Stundenplan mitgeteilt, wann Sie das Betreuungsangebot in der Tagesstätte in Anspruch nehmen können.

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir das nur in kleinsten Gruppen und zu festen Zeiten möglich machen können. Zudem ist Voraussetzung, dass wir uns alle an strenge Regeln* halten müssen. Bei Verstößen der Regeln müssen wir Sie leider der Tagesstätte verweisen.

Für alle Besucher*innen, die die Tagesstätte nicht aufsuchen können, werden auch weiterhin telefonisch, per Mail etc. zu Hause betreut!

 

Die Wohngruppenbetreuung findet in den Wohngruppen statt!

Jetzt heißt es den Tag sinnvoll gemeinsam zu gestalten. Wir möchten lobend erwähnen, dass all unsere Bewohner/innen und unsere Fachkräfte diese ungewöhnliche Zeit bis dato so gut gemeistert haben.

Bitte, halten Sie weiterhin durch! – Gemeinsam schaffen wir das!

 

Die Zuverdienstprojekte sind ebenfalls Für Kunden geschlossen!

In den Zuverdienstprojekten wird trotzdem für Beschäftigung gesorgt, aber im Homeoffice!

Sie werden aber wie gehabt, seit der Schließung der Tagesstätte, weiter durch unsere Pädagogen telefonisch, per Skype etc. betreut.

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Bei Fragen dürfen Sie sich gerne an uns telefonisch oder per Mail wenden!

Kontaktformular

Telefon: 08441 40 50 60

 

 

Wir möchten zudem noch einmal auf den Krisendienst hinweisen, der für Sie 24 Stunden, 7 Tage die Woche für Sie in Krisen erreichbar ist.

Bitte, nutzen Sie diese Hotline nur, wenn Sie sich in einer echten Krise stecken. Es ist keine Telefonnummer, die im Fall von Langeweile blockiert werden darf!


 

 

 

 

 

 

 

*Bitte, informieren Sie sich in regelmäßigen Abständen über die Öffnungszeiten/tage der Tagesstätte hier auf unserer Homepage.

Sozialheld werden!

 

Wir würden uns sehr freuen, wenn wir Sie als unseren Sozialpartner gewinnen können.

Das Leben sollte stets im Gleichgewicht von Geben und Nehmen stehen. So möchten wir Sie bitten uns zu unterstützen, damit wir unser neues Wohn- und Therapieobjekt für psychisch kranke Menschen mit Möbeln ausstatten können.

Im Gegenzug bieten wir Ihnen ein breites Spektrum an diversen Werbemöglichkeiten, welches ihr Engagement sicherlich decken wird! Neben Presseerwähnungen, Social-Media-Marketing und einigem mehr bieten wir Ihnen die nächsten Monate eine Bauzaunwerbung an einer der Haupteinfahrtstraßen nach Pfaffenhofen sowie für 12 Monate einen Werbeplatz auf unserem Firmenfahrzeug. Zusätzlich bieten wir Ihnen eine Platzierung auf einem Werbebanner von PAF-Today, welche im Jahr 2019 über 15 Mio. zugriffe hatte!

Familia Sozialeinrichtungen gemeinnützige GmbH ist ein kleiner privater Träger. Das Team umfasst derzeit 17 Mitarbeiter. Familia ist ein Familienunternehmen und gibt es seit über 25 Jahren.

Nach über sieben Jahre Planung und Durchhaltevermögen mit massiven Höhen und Tiefen steht der Keller, sowie die ersten Module unseres Neubaus für unsere Klienten.

Sie können durch uns für Ihr Firmenimage mit sozialer Verantwortung aufwerten. Immer öfter ist für Kunden wichtig, bei Unternehmen mit einem nachhaltigen und guten Image zu kaufen. Durch die Tatsache „Regionaler Sozialheld“ unserer Einrichtungen zu werden, können Sie genau diese Botschaft nach außen tragen.

Unterstützen Sie uns und nutzen unser regionales Werbekonzept.

Für weitere Fragen bzw. zur Konkretisierung unseres Konzeptes stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung

Hier geht´s zum Kontaktformular!

Hebauf bei Familia

TV Beitrag von Ingolstadt-TV

Einfach auf das Bild klicken! – Zum TV-Beitrag wird automatisch weitergleitet!

Vielen Dank an Herrn Martin Wolf (Landrat) und Herr Thomas Herker (1. Bürgermeister) für die wertschätzenden Worte.

Bericht: 25.02.2020 – TV Ingolstadt – Redaktion: Manuela Müller

 

Bericht aus dem Donaukurier

PFAFFENHOFEN

erstellt am 23.02.2020 um 19:21 Uhr

Pfaffenhofen – Die Familia Sozialeinrichtungen haben bei ihrem Wohnbauprojekt für psychisch Kranke an der Hohenwarter Straße in Pfaffenhofen Hebauf gefeiert.
 Zum Hebauf bei Familie kamen unter anderem Bürgermeister Thomas Herker und Landrat Martin Wolf.
Zum Hebauf bei Familie kamen unter anderem Bürgermeister Thomas Herker und Landrat Martin Wolf.

Photo: Engl Erich

Das erste Modul war am 12. Februar auf die Kellerdecke an der Baustelle gesetzt worden und trotz mehrerer Probleme bei der Anlieferung – zwei Autobahnsperrungen, unerwarteter Motorschaden eines Zugfahrzeugs und nicht zuletzt auch Sturm “Sabine” – konnte Projektleiter Robert Czerny sehr zur Freude der Geschäftsführer Julia und Werner Menzel seinen straffen Terminplan einhalten.Zahlreiche Gäste besichtigten beim Hebauf die Räumlichkeiten, bestaunten die Art der Bauweise sowie den raschen Baufortschritt. Es scheint, als könnte der geplante Einzugstermin für die Patienten beziehungsweise die künftigen Bewohner im Juni eingehalten werden.

Quelle: Erich Engl – Donau Kurier/Pfaffenhofener Kurier

 

Einladung zum Richtfest – Am Freitag, den 21.02.2020 um 12:00 Uhr

Endlich ist es soweit! – Das Richtfest unseres Neuen Gebäudes steht an.

Erst vor wenigen Tagen sind die ersten Module “eingeflogen”. Auch wenn der Sturm Sabine uns erst am Mittwoch den 11.02.2020 ermöglichte das erste Modul aufzustellen, so hat unser Bauleiter, Herr Robert Czerny von ALHO, seinen Zeitplan wieder aufholen können. Wir haben wirklich aufregende Tage hinter uns. So kamen unter anderem ein Motorplatzer eines LKWs, der mit Modul auf der Autobahn, wie auch eine Totalsperre der A9 über 6 Stunden als kleine Herausforderungen in die Quere. Auch der Kran hat uns einmal für einige Minuten mit einem kleinen Streik Sorgen bereitet.

Jeder der in den letzten Tagen die Hohenwarter Straße 93 passierte, konnte täglich trotz der Herausforderungen sehen, dass das schöne Haus täglich massiv gewachsen ist. Es erfüllt uns mit großem Stolz und großer Dankbarkeit, dass wir nach so langer Planungs- und Bauzeit, jetzt endlich das Ergebnis anfassen und erleben können. Herr Werner Menzel gebührt die meiste Anerkennung. Er hat trotz vieler Rückschläge und Probleme nie aufgehört an dieses Projekt zu glauben.

Am Freitag, den 21.02.2020 um 12:00 Uhr feiern wir gemeinsam mit Ihnen das Richtfest. Wir erwarten den Bürgermeister, Thomas Herker, sowie den Landrat, Martin Wolf an diesem denkwürdigen Tag.

Auch die Bau- und Projektleiter der Firma ALHO (Modulbaufirma) und der Firma Hechinger (Keller) kommen auf die Baustelle an der Hohenwarter Straße 93.

Wichtige Personen der Labo Bayern, sowie der Regierung Oberbayern werden ebenfalls gemeinsam mit uns diesen Tag begehen.

Für das leibliche Wohl ist natürlich auch gesorgt. Herr Christoph Oberleiter vom Grill & BBQ-Store kommt mit seinem Grillmobil und es wird Pulled Pork/Chicken Burger geben.

Wir bedanken uns auch bei der Presse, die uns mit Berichten und Filmbeiträgen unterstützen wird.

Aufsehen erregendes Großprojekt an der Hohenwarter Straße in Pfaffenhofen


Bis zum Sommer errichtet “Familia” 42 Wohnplätze für psychisch erkrankte Menschen. 

(ty) Nach über sieben Jahre Planungszeit mit massiven Höhen und Tiefen, die viel Durchhaltevermögen erforderten, ist es nun so weit: Die ersten Module für das neue “Familia”-Funktionsgebäude treffen auf der Baustelle an der Hohenwarter Straße in Pfaffenhofen ein und werden montiert. Hier entstehen bis zum Sommer insgesamt 42 Wohnplätze für psychisch erkrankte Erwachsene. Auch die “Familia”-Tagestätte wird in die neuen Räumlichkeiten ziehen.

Die “Familia-Sozialeinrichtungen gemeinnützige GmbH” ist ein kleiner, familiengeführter privater Träger. Familie Menzel kümmert sich mit einem derzeit 17-köpfigen Team bereits seit mehr als 25 Jahren um die Betreuung psychisch erkrankter Erwachsener. Ziel dabei sei die Verbesserung der Lebensqualität für die Klienten sowie die Vermeidung, Verringerung beziehungsweise Verkürzung von Klinik-Aufenthalten. Der “Dreh-Tür-Psychiatrie-Effekt” solle vermieden werden. Zudem seien die Förderung und der Erhalt bestehender Fähigkeiten und Fertigkeiten ein wichtiger Aspekt im Wirken von “Familia”.

Die Einrichtung bietet psychisch kranken Erwachsenen die Betreuung in therapeutischen Wohngruppen und in der eigenen Wohnung an. Des Weiteren betreibt sie eine Tagesstätte für tagesstrukturierende Maßnahmen, wie zum Beispiel Beschäftigungs-Therapie und ein Küchenprojekt. Aufgabe von “Familia” ist es nach eigenem Bekunden, “gemeinsam mit den Klienten Wege zu finden, um ein möglichst selbstbestimmtes und erfüllendes Leben zu führen”. Hin und wieder schaffen es sogar Menschen, die von “Familia” betreut werden, ein völlig eigenständiges “normales” Leben zu führen.

“Leider ist es ist für Menschen mit psychischer Erkrankung nahezu unmöglich, eine eigene Wohnung zu finden, berichtet “Familia”. Dazu komme, “dass gerade das Wohnen in einer Gruppe meist den starken Rückzugs-Tendenzen der Klienten entgegenwirken kann”. Deshalb baut Familie Menzel das Haus für die Betreuten und Mitarbeiter.

Partner für die Realisierung des Bauprojekts als Generalunternehmer ist die “Alho Systembau GmbH”. Das ebenfalls familiengeführte Unternehmen ist mit europaweit über 1100 Mitarbeitern einer der führenden Anbieter und Hersteller im Bereich des Modulbaus. Von energie-effizienten Büro-Immobilien über nachhaltige Bildungs-Immobilien bis hin zu anspruchsvollen Gesundheits-Immobilien und Wohnheimen – das Unternehmen produziert und perfektioniert seit gut 50 Jahren modulare Gebäude nach dem Bedarf des jeweiligen Kunden.

In den vergangenen Jahren hat sich “Alho” zu einem der führenden Anbieter beim Bau von schlüsselfertigen Wohnheimen und Funktions-Gebäuden entwickelt. Auch “Alho” engagiert sich als Familien-Unternehmen stark in gesellschafts-, umwelt- und sozialpolitischen Belangen. So absolvieren beispielsweise derzeit über 45 junge Menschen ihre Ausbildung bei dem Betrieb. Mit der “Alho Stiftung zum Wohle junger Menschen” unterstützt das Unternehmen das Don-Bosco-Stiftungs-Zentrum, das sich für die Jugend- und Bildungsarbeit im In- und Ausland einsetzt.

Auch das neue Funktionsgebäude für “Familia” in Pfaffenhofen realisiert “Alho” in Modulbauweise. Dabei handle es sich um eine serielle, industrielle Bauweise. Sie sei derzeit in aller Munde als eine Möglichkeit, schnell hochwertigen, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.

“Alho”-Modulgebäude werden in Fabrikhallen im Oberbergischen Land – zwischen Köln und Siegen gelegen – witterungsunabhängig als dreidimensionale Raummodule vorgefertigt und dann auf der Baustelle innerhalb weniger Tage montiert sowie anschließend in wenigen Wochen vor Ort sauber und leise zum fertigen Gebäude ausgebaut. So auch das neue Gebäude für “Familia” in Pfaffenhofen.

“Damit eine intensive Tagesbetreuung unter der Maßgabe größtmöglicher Selbstständigkeit und gesellschaftlicher Teilhabe gewährleistet werden kann, wurde ein freundliches und hochwertiges Gebäude konzipiert, welches in Zukunft genug Raum für die Entwicklung realisierbarer Lebensperspektiven bieten soll”, heißt es von “Familia”.

Auf einer Bruttogrundfläche von 3550 Quadratmetern biete das viergeschossige, voll unterkellerte Funktionsgebäude zentral angeordnete Gruppen- und Therapieräume, die von insgesamt 42 Wohneinheiten umgeben sind. Die Wohneinheiten verfügen alle über ein eigenes Bad und einen Balkon oder Terrasse. “Das ist nahezu einzigartig, weil sich die meisten Wohnplätze für diese Menschengruppe in ganz normalen Einfamilienhäusern als WG befinden, wo sich zum Beispiel das Bad geteilt werden muss”, wird dazu betont. Kommunikativer Treffpunkt werde die große Cafeteria mit angrenzender Dachterrasse.

Vor wenigen Wochen konnte der Keller fertig gestellt werden. Nun erfolgte ein weiterer Meilenstein: “Alho” lieferte das erste Modul an und montierte es auf den Keller. Innerhalb von zehn Tagen sollen alle 68 Module angeliefert und zum Rohbau montiert werden, bevor es dann an den Innenausbau geht. Die Module haben jeweils eine Größe von bis zu 13 Metern Länge, 4,50 Metern Breite und 3,65 Metern Höhe und wiegen bis zu 18 Tonnen. Bereits im Juni dieses Jahres soll das Gebäude komplett fertiggestellt sein.

Quelle: PAF-Today; Redakteur: Tobias Zell, Mi, 12.02.2020   14:17 Uhr

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