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Glückwunsch für unsere frisch gebackene Heilerziehungspflegerin – Nermina Avdic

Nermina Avdic Heilerziehungspflegerin

 

Unsere Auszubildende Nermina Avdic hat mit Bravour im Juli Ihren Abschluss als Heilerziehungspflegernin bestanden. Wir gratulieren Ihr ganz herzlich und sind froh, dass Sie so tapfer durchgehalten hat.

Nermina Avdic hat die Fachschule für Heilerziehungspflege und Heilerziehungspflegehilfe in Ebenried besucht. Die 3 jährige Ausbildung erfolgte berufsbegleitend und wurde durch einen Praxisanleiter, Herrn Teichmann, unterstützt.

 

 

Es wurde sogar ausführlich über die Absolventen und diese Aus- bzw. Weiterbildung im Donaukurier berichtet.

Aber lesen Sie selbst:

 

“Eine Sinn bringende, wertvolle Arbeit”

Ebenried (HK) 72 frisch gebackenen “HEPS” haben ihren Abschluss an der Fachschule für Heilerziehungspflege und Heilerziehungspflegehilfe in Ebenried gefeiert.

Ihre Zeugnisse erhalten haben 72 Absolventen der Fachschule für Heilerziehungspflege und Heilerziehungspflegehilfe in Ebenried.

Ihre Zeugnisse erhalten haben 72 Absolventen der Fachschule für Heilerziehungspflege und Heilerziehungspflegehilfe in Ebenried.

Foto: Robert Unterburger

Für Diakon Thomas Neubert aus Hilpoltstein, der seit diesem Schuljahr Leiter der Fachschule ist, war es die erste Abschlussfeier als Schulleiter. “Wenn Sie heute nach Hause gehen, dann ist Schluss mit dem Schülerdasein”, sagte er. “Sie sind jetzt Heilerziehungspfleger oder Heilerzieher. Gehen Sie im Vertrauen darauf, dass eine positive Zukunft kommt, in Ihr weiteres Leben! “, ermuntere er die Absolventen.

Heilerziehungspfleger würden als Fachkräfte gesucht und gebraucht, hob der Allersberger Bürgermeister Daniel Horndasch hervor. “Sie werden am Menschen und mit Menschen arbeiten und ihnen helfen”, sagte er, “der christliche Hintergrund dieser Schule kommt im Dienst am Nächsten und am Schwachen zum Ausdruck im Sinne von: Geben ist seliger denn Nehmen. ”

Es wäre zu wünschen, so Horndasch weiter, dass sich die unterdurchschnittliche Bezahlung der Heilerziehungspfleger in Zukunft ändere. “Sie stehen vor einem deutlichen Einschnitt in ihrem bisherigen Leben, das nun bestimmt sein wird durch Inklusion, Pflege und Anteilnahme”, sagte er. “Wir schätzen Ihre Bereitschaft, dass Sie sich für diesen Beruf entschieden haben. Ich hoffe, dass Sie mit der Schule und mit der Marktgemeinde Allersberg in Verbindung bleiben und im Idealfall auch hier bei uns arbeiten werden. ”

Diakon Christian Oerthel – Leitung Berufliche Schulen, Studiengänge für soziale Berufe – überbrachte die Glückwünsche der Rummelsberger Diakonie. “An 72 Menschen überreichen wir heute Zeugnisse: an 19 Absolventinnen und Absolventen aus der Heilerziehungspflegehilfe, 55 aus der Heilerziehungspflege und an 20 Personen, die die fachgebundene Hochschulreife erworben haben”, berichtete er.

“Meine Hoffnung ist, dass wir Ihnen in der Zeit Ihrer Ausbildung nicht nur Inhalte vermittelt haben”, sagte Christian Oerthel. “Ich hoffe, Sie nehmen aus diesen Jahren gute Erfahrungen, persönliche Begegnungen und vielleicht auch Freundschaften fürs Leben mit, hoffentlich aber Lernerfahrungen, Wissenszuwachs und Kompetenzerwerb, Erfahrungen, die Sie sowohl in Ihrem beruflichen Leben, wie in Ihrer persönlichen Entwicklung bereichern. ”

Das neue Zauberwort sowohl beim Lernen, aber auch in den Handlungsfeldern sozialer, diakonischer Arbeit sei Digitalisierung, unterstrich Christian Oerthel. Aber das Wesentliche, die menschliche Zuwendung und Begegnung, das Gespräch mit und zwischen Menschen würden die “digitalen Helferlein” niemals ersetzen können. “Das gerade ist Ihre spezifische Kompetenz als Heilerziehungspfleger – die ganzheitliche Sichtweise auf den Menschen, die in der Verbindung zwischen Pädagogik und Pflege ihren Ausdruck findet”, fasste Diakon Oerthel zusammen.

“Sie haben sich entschieden, Profis zu werden in der Arbeit mit und für Menschen mit Handicaps”, sagte Andreas Ammon, Leiter des Auhof und Regionalleiter der Rummelsberger Diakonie. “Sie haben sich für eine Sinn bringende, wertvolle Arbeit entschieden, Sie wollen Menschen zur Seite stehen, die auch ein Recht auf Selbstbestimmung und Teilhabe, auf Lebensqualität haben und dabei Unterstützung brauchen. ” Heilerzieher seien bereit, Einiges in Kauf zu nehmen, “weil sie ein großes Herz haben, in dem neben den eigenen Wünschen und Bedürfnissen auch noch viel Platz für andere ist, weil sie Ideale und Visionen haben, dass Menschen mit Einschränkungen die gleichen Chancen haben sollen wie wir, und weil sie mitgestalten wollen, Verantwortung tragen wollen und eine Bereicherung für Teams sein wollen”, umriss Andreas Ammon die Intentionen der künftigen Heilerzieher.

“Wir brauchen Menschen wie Sie”, sagte Ammon weiter, “wir Träger unterschiedlichster Couleur wollen Sie, aber es geht gar nicht um uns, es geht um die Menschen, die Sie, die uns brauchen, die sich auf Sie freuen und für die Sie ein Geschenk sein können. Willkommen als Profis in der Welt der Heilerziehungspflege! ”

Danach richteten auch drei Absolventen Abschiedsworte an die Zuhörer. Alle drei zeigten sich stolz, dass sie es geschafft haben, und dankbar, dass alle zusammengehalten haben. “Ich hoffe, dass jetzt Ruhe einkehrt, denn wir hatten jedes Jahr einen neuen Schulleiter”, sagte der Klassensprecher des Oberkurses 2. “Es war eine Superzeit an dieser Schule. ”

Mit der Zeugnisübergabe endete die Abschlussfeier der Fachschule Ebenried. Die Veranstaltung wurde von Florian Balan und Andreas Schock mit jazzigen Weisen musikalisch umrahmt.

Quelle: Donaukurier

Robert Unterburger 

erstellt am 26.07.2019 um 18:34 Uhr
aktualisiert am 29.07.2019 um 03:33 Uhr