Familia Sozialeinrichtung Freizeit Schnuppertauchen

Familia geht Schnuppertauchen

Am 02.11.2018 findet im Hallenbad Pfaffenhofen ein Schnuppertauchen für unser Besucher der Tagesstätte und Bewohner der Wohngruppen statt.

Die Organisation “Tauchclub Marlin Pfaffenhofen” ermöglicht es uns und unseren Klienten diese einmalige Erfahrung zu machen. Der Tauchclub Marlin wurde 1989 von 22 Tauchsportbegeisterten in Pfaffenhofen an der Ilm gegründet. Mittlerweile ist die Anzahl der aktiven und passiven Mitglieder auf über 200 Tauchsportfreunde angewachsen.

Wir finden es immer wieder toll, wie sich Vereine, wie der Tauchclub Marlin für uns stark machen und für unvergessliche Erlebnisse sorgen.

Herzlichen Dank!

Es sind nur noch wenige Plätze frei!

Familia Sozialeinrichtungen Tanzkurs Werner Menzel Freizeit Tagesstätte

Tanzkurs in der Tagesstätte

Es ist wieder soweit… Herr Menzel lädt zum Tanzkurs!

In 10 Tanzstunden, die ab 22.20.2018 immer am Montag um 13:45 Uhr bis 14:45 Uhr statt finden.

Disco-Fox, Walzer, Cha cha cha, Jaife, Foxtrott und vieles mehr können hier für Anfänger aber auch Fortgeschrittene gelernt werden. Im Vordergrund steht der Spaß und die Freude an der Bewegung zur Musik. Enden wird dieser Kurs mit einem offiziellen Abschlussball!

Wichtig sind bequeme Schuhe mit möglichst glatter Sohle.

Ferienfreizeit Familia Sozialeinrichtungen Reise Seelisch Erkrankte Erwachsene Urlaub

Wir sind dann mal weg!

Auch dieses Jahr fahren wir mit 16 unserer Klienten in den Urlaub.

Freizeit und Urlaub sind ein wichtiger Teil unseres Lebens. Das wollen wir unterstützen. Ein Mal im Jahr in den Flieger steigen und in die Wärme und an das Meer düsen.

Dieses Jahr fliegt unsere Reisegruppe zusammen mit 3 Betreuern nach Griechenland.

Wir wünschen unseren Urlaubern einen zauberhaften Aufenthalt vom 20.10.-27.10.2018 auf Griechenland.

Das gesamte Team von Familia Sozialeinrichtung, sowie alle Klienten bedanken sich auch dieses Jahr bei den großzügigen Spendern, die dieses Highlight für uns möglich machen!

Wir bedanken uns ganz herzlich im Namen des gesamten Teams und aller Klienten von Familia Sozialeinrichtungen bei:

Volksbank Raiffeisen Mitte Bayern Familia Sozialeinrichtungen Spende

Autohaus Löffelnmann Wolnzach Familia Sozialeinrichtung Spende

Es gab noch weitere sehr großzügige Spender, diese möchten jedoch namentlich nicht erwähnt werden bzw. sind die Anfragen auf Namensnennung noch ausstehend! Auch diesen Menschen und Firmen danken wir aufrichtig.

 

Hopfen Kranz Familia Sozialreinrichtungen Donau Kurier

Hopfenkränze sind sehr beliebt

Der Andrang war so groß, dass nur noch vorbestellte Kränze und Büschel gekauft werden konnten. “Wir binden hier alles frisch”, sagte Marina Kansy (links) von Familia Sozialeinrichtungen. Interesse hatte auch Sandra Pichelmeier (rechts). Während sie sich mit der Verkäuferin unterhielt, bestaunteihr Sohn Moritz die Hopfenreben, die am Stand hingen. Auch am Samstag ist die Organisation in der Pfaffenhofener Innenstadt mit ihrem Stand.

Foto: Meier Samantha München
Quelle: Donau Kurier
Osterfrühstück Roraract bei Familia Sozialeinrichtungen

Die Rotaract-Leute, Mitglieder des „Familia“-Teams sowie einige der zum Osterfrühstück eingeladenen Klienten der Sozialeinrichtung.

(ty) Zum Osterfrühstück haben gestern engagierte Leute von „Rotaract“, der Jugend-Organisation in der Rotary-Bewegung, bei den Familia-Sozialeinrichtungen in Pfaffenhofen im wahrsten Sinne des Wortes ganz schön aufgetischt. Rund 30 Klienten der gemeinnützigen GmbH, die sich um psychisch erkrankte Menschen kümmert, nahmen an dem Treffen teil. Am Ende herrschte sowohl bei den jungen Rotariern als auch bei den Leuten aus der Wohngruppe sowie beim Familia-Team Einigkeit: Von solchen Aktionen profitieren alle.

Die Familia-Sozialeinrichtungen-gGmbH hat derzeit nach eigenen Angaben noch 33 Wohngruppen-Plätze für psychisch erkrankte Erwachsene in der Kreisstadt zu bieten. Ein Ausbau sei ab Ende des Jahres geplant, hieß es heute gegenüber unserer Zeitung. Zudem werde mit der Tagesstätte ein niederschwelliges Angebot gemacht: „Hier darf jeder kommen, sich seelisch belastet fühlt und zum Beispiel einem Beschäftigungs-Angebot oder anderen tagesstrukturierenden Dingen nachgehen möchte“, wird dazu erklärt. Das Leben und Erleben in der Gemeinschaft stehe im Vordergrund; man könne Gleichgesinnte treffen sowie Unterstützung durch pädagogisches Fachpersonal erfahren.

„Rotaract“ gibt es seit 15 Jahren in der Region. Den derzeit 16 jungen Mitgliedern aus der Hallertau ist es besonders wichtig, in Kontakt mit unterschiedlichen (sozialen) Projekten zu kommen. Im Fokus steht dabei der natürliche Umgang mit Menschen, die aktive und soziale Unterstützung benötigen. Neben der Ernsthaftigkeit hinter ihrem Handeln unterstreichen die Akteure auch die Freude und den Spaß an ihrem Engagement. Die „Rotaract“-Leute legen viel Wert auf so genannte Hands-on-Projekte; das heißt zum Beispiel: mit Spenden-Geldern in die „aktive Hilfe“ gehen.

Die meisten der Nachwuchs-Rotarier haben sich im Rahmen des gestrigen Osterfrühstücks erstmals bewusst und aktiv mit dem Thema „Psychisch erkrankte Menschen“ beschäftigt. Zu Gast bei „Familia“ waren Katharina Schweiger, Patricia Reichersdörfer, Maria Seebald, Katarina Bernd, Raphaela Bröll, Franziscus Hillerbrand und Maximilian Beck. Sie sei zwar in ihrem Lehramts-Studium und in ihrer Ausbildung zur Musik-Therapeutin schon dem einen oder anderen medizinischen Fachbegriff aus der psychosozialen Sprache begegnet, habe aber bis dato noch wenig reale Berührung mit diesem Thema gehabt, sagte Katharina Schweiger. „Dabei sind psychisch erkrankte Menschen ganz normale Personen wie Du und ich. Sie dürfen auf gar keinen Fall an den gesellschaftlichen Rand gestellt werden.“

Nach dem morgendlichen Wohngruppendienst kamen die rund 30 Familia-Schützlinge, die an dem Osterfrühstück teilnehmen wollten, mit ihren Betreuern in den Speisesaal im zweiten Stock der Tagesstätte. Die Rotaract-Mitglieder waren da bereits fleißig am Tisch-Decken. Für jeden gab es ein gefärbtes Ei und einen Schoko-Hasen. Dazu frische Semmeln, Brot und Osterfladen, saftigen Schinken und Käse sowie Marmelade, Nutella und Obst. Bis in den späten Vormittag wurde gemeinsam geschlemmt.

Quelle: Pfaffenhofen Today

Familia Sozialeinrichtungen Interkulturgarten Kräuter Garten

Familia-Sozialeinrichtung schafft mit der Kräuterspirale gemeinsames Projekt im Interkulturgarten

Die therapeutische Wirkung der Natur

(PK) Blumen, Gemüse und Kräuter gibt es in den unterschiedlichsten Formen und Farben. Ein Teil dieser Vielfalt kann nun im Interkulturgarten auf der Gartenschau in Pfaffenhofen bestaunt werden. Hier hat die Familia-Sozialeinrichtung ein eine sieben Meter breite Kräuterspirale gebaut.
Das Prinzip, das hinter dem Interkulturgarten steckt, ist, dass sowohl Einzelpersonen als auch Gruppen festgelegte Parzellen eines großen Beets kostenlos nutzen können, um Gemüse und Obst anzubauen – entweder für den Eigenanbau oder um die Ernte dann für die Öffentlichkeit freizugeben.

Vor drei Jahren hat die Familia-Sozialeinrichtung, die sich als therapeutische Wohngemeinschaft und Tagesstätte an seelische belastete und psychisch erkrankte Erwachsene richtet, mit dem Bau der Kräuterspirale begonnen. „Viele der Bewohner der Einrichtung sowie Besucher der Tagesstätte sind gerne in der Natur und wollen auch mit ihr arbeiten“, sagt Betreuerin Theresia Doppler. Durch das große Interesse an Pflanzen und auch Kräutern sei dann die Idee der Kräuterspirale entstanden. Da die Einrichtung mitten in der Innenstadt von Pfaffenhofen liegt und somit keinen Garten hat, sei der Interkulturgarten ein passender Ersatz dafür.

In einem gemeinsamen Prozess haben Mitarbeiter, Besucher und Bewohner der Einrichtung sowie ehrenamtliche Helfer die Spirale entwickelt. Und dabei wurden keine Mühen gescheut: „Im Schwarzbach haben wir eigenständig Steine herausgefischt“, erzählt Doppler. „Den Einkauf haben wir, genau wie den Bau, zusammen erledigt.“ Zusätzlich gab es Unterstützung von Sponsoren.

Im vergangenen Herbst konnten dann die ersten Kräuter gesät werden. Bei der großen Auswahl an Pflanzen ließen sich die fleißigen Gartler vom Kloster Benediktbeuern beraten. „Je nach Wirksamkeit, Optik oder Verfügbarkeit haben wir eine große Bandbreite an unterschiedlichen Kräutern bei uns“, sagt Doppler. Insgesamt sprießen aus dem Hochbeet mittlerweile rund 100 verschiedene Pflanzen, darunter Heilkräuter wie Thymian und Lavendel, aber auch essbare Blüten aus der Erde. „Das angebaute Johanniskraut haben wir zu Öl verarbeitet“, berichtet die Betreuerin. Und damit das Beet auch während des gesamten Jahres blüht, haben die Helfer die vier Jahreszeiten in ihre Planung mit einbezogen. „Für uns war die Spirale ein großes Projekt, das wir zusammen super gemeistert haben“, sagt die Betreuerin.

Quelle: Pfaffenhofener Kurier, Katrin Ippi

 

Audianer Familia Sozialeinrichtungen

Am Freiwilligentag engagiert sich Audi wieder bei diversen sozialen Projekten in der Region

(ty) Am Samstag, 4. Juli findet der Audi-Freiwilligentag 2015 statt. Rund 350 Audi-Mitarbeiter werden sich an diesem Tag in sozialen Einrichtungen in Ingolstadt und Umgebung engagieren. Den ehrenamtlichen Einsatz organisiert das Unternehmen bereits zum vierten Mal am Standort Ingolstadt, außerdem in Neckarsulm und am ungarischen Standort Győr.

„Verantwortung leben heißt für unsere Mitarbeiter, zur Stelle sein, wenn Menschen Hilfe brauchen“, sagt Peter F. Tropschuh, Leiter Corporate Responsibility und Politik bei Audi. „Beim Freiwilligentag wollen wir Begegnungen schaffen und Barrieren abbauen. Aus dem Feedback unserer Mitarbeiter wissen wir, dass sich in vielen Fällen aus ihrem Einsatz an diesem Tag ein langfristiges Engagement ergeben hat.“ Ehrenamtliche Tätigkeiten fördert das Unternehmen seit 2012 mit der Initiative „Audi Ehrensache“. In Zusammenarbeit mit regionalen Freiwilligenagenturen und Koordinierungszentren für bürgerschaftliches Engagement vermittelt Audi geeignete Projekte und unterstützt Team‑Aktionen einzelner Abteilungen. Auch der Freiwilligentag ist Teil dieser Initiative.

In diesem Jahr unterstützen die Audianer vor allem wieder Kinder und Senioren. Daneben helfen die Audi-Mitarbeiter auch bei Inklusionsprojekten und machen sich für den Tierschutz stark. Klaus Mittermaier, Geschäftsführer des Gesamtbetriebsrats: „Die Audi‑Belegschaft ist zur Stelle, wenn sie gebraucht wird. Sie krempelt am Freiwilligentag die Ärmel hoch, engagiert sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich und beteiligt sich großzügig an den Spendenaktionen des Betriebsrats. Das zeigt deutlich, dass wir Audianer das Herz am rechten Fleck haben und Solidarität wirklich leben.“

Eine Auswahl der Projekte:

Arbeiterwohlfahrt Kreisverband, ambulant betreute Wohngemeinschaft.  Audianer helfen der Arbeiterwohlfahrt beim Bau eines Aquariums für ihre Wohngemeinschaft.

Integrative Kinderkrippe Grünschnabel. Für die Kinderkrippe Grünschnabel legen die Freiwilligen eine Kräuterschnecke und ein Hochbeet an. Die Kinder können später die beiden Anlagen gießen und Kräuter, Gemüse und Tee ernten.

Tierhilfe Jonathan e. V. Audi-Mitarbeiter errichten mit der Tierhilfe Jonathan eine Quarantäne‑ und Aufziehstation. Das Blockhaus wird mit Wasser‑ und Stromanschluss ausgestattet.

Familia, Sozialeinrichtungen. Für die Bewohner der Familia Sozialeinrichtungen veranstalten die Audianer am 4. Juli eine Spiele‑Olympiade. Zusammen mit den Mitarbeitern betreuen die Freiwilligen die verschiedenen Geschicklichkeits- und Sportstationen und bereiten in der Küche kleine Gerichte zu.

Kunstverein Schrobenhausen. Zusammen mit den Schülern des Gymnasiums Schrobenhausen gestalten die Audi‑Freiwilligen eine Vernissage. Das Projekt soll den Jugendlichen vermitteln, wie eine Kunstausstellung geplant und umgesetzt wird – vom Aufbau bis zur Eröffnung, mit anschließendem Spaß bei Musik und Unterhaltung.

Zoo Wasserstern. Dachrinnen reinigen, den Rundgang auffüllen oder Abfälle aus der Schutter fischen: Auf die Freiwilligen warten handwerkliche Aufgaben, um den Kleinzoo wieder fit für Familienausflüge, Schulklassenbesuche und Kindergeburtstage zu machen.

Quelle: Pfaffenhofen Today

Landrat Wolf Familia Sozialeinrichtungen Behindertenhilfe Eingliederung

Aktionstag zum Thema Gleichstellung in Pfaffenhofen

Landrat Martin Wolf (CSU) in einem Altersanzug, der unter anderem Fehlsichtigkeit und Schwerhörigkeit simuliert und Bewegungen erschwert. Fotos: Zell

Auch der Landrat schlüpfte in einen Anzug, der körperliche Einschränkungen im Alter simuliert – obwohl er nach seiner Schulter-OP ohnehin gehandicapt ist

Es spricht für ihn, dass sich der Pfaffenhofener Landrat Martin Wolf (CSU) heute auch noch in seine eigene Zukunft versetzen ließ. In die Zukunft, wenn er mal viel älter ist, wenn die Beine schwerer werden, die Knie nicht mehr so wollen, wenn man schlechter hört und vielleicht noch schlechter sieht. Wenn alles deutlich langsamer geht und jede Bewegung Kraft kostet. Das testete Wolf heute auf dem Hauptplatz in der Kreisstadt am eigenen Leib, indem er sich einen so genannten Altersanzug anlegen ließ. Und das, obwohl der Kreischef ja nach seinem Schulterbruch und der nötigen Operation tatsächlich noch lädiert ist, seinen rechten Arm in einer Schlaufe trägt und wirklich gehandicapt ist.

Mit diesem Altersanzug, der übrigens Gerd heißt, der Fehlsichtigkeit simuliert, das Hören erschwert und die Beweglichkeit reduziert musste Wolf dann noch ein paar kleinere Aufgaben erfüllen. Ein bisschen herumlaufen, sich unterhalten, sich dann hinsetzen und etwas schreiben. Und ja, so das Fazit des Landrats, das sei schon ein Unterschied, wenn man die zusätzlichen Gewichte an Armen und Beinen spüre, auf einmal schwer höre und schlecht sehe. Aber dieser „Gerd“ trug heute bei denen, die ihn probiert haben, sicher dazu bei, das Verständnis zu fördern. Nachzuvollziehen, wie es ist, wenn eben nicht mehr alles so reibungslos und zackig geht.

Der Altersanzug war nur ein Teil des Informationsangebots beim heutigen Aktionstag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, der von 9 bis 13 Uhr auf dem Pfaffenhofener Hauptplatz stattfand – unter dem Motto: „Schon viel erreicht. Noch viel mehr vor.“ Bei verschiedenen Aktionen hatten die Bürger Gelegenheit, sich mit der Frage zu beschäftigen: „Wie kann das gleichberechtigte Miteinander in allen Lebensbereichen gelingen?

Neben dem Café Inklusion, das zu Gesprächen einlud, gab es die Möglichkeit, den Altersanzug anzuprobieren. Darüber hinaus wurde unter dem Motto „Rollentausch“ ein Rollstuhlparcours veranstaltet. Dabei hatten Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die dafür im Rollstuhl Platz nahmen, mit Unterstützung von Menschen mit körperlicher oder geistiger Behinderung verschiedene Aufgaben zu erledigen. Unter anderem machten Bürgermeister Thomas Herker, Kreisbaumeister Gunther Hasse, die ehemalige Dritte Bürgermeisterin Monika Schratt und Susanne Pfaller vom Bayerischen Rundfunk ihre Erfahrungen im Rollstuhl – mit bemerkenswertem Ergebnis.

Im Anschluss an diesen Rollentausch fand dann eine Podiumsdiskussion zum Erfahrungsaustausch im Rathaussaal statt. Die freiwilligen Rollstuhlfahrer berichteten von ihren Erlebnissen und zeigten auf, wo die Barrierefreiheit ihre Grenzen hat, wo es Probleme gibt und wo in der Stadt die Tücken für Rollstuhlfahrer sind. Neben den genannten Aktionen spielte auch eine Musikgruppe der Familia-Wohngruppen.

Die Veranstaltung fand im Rahmen des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung statt, der 1992 zum ersten Mal begangen wurde. Organisatoren waren die Offenen Hilfen des Heilpädagogischen Zentrums Pfaffenhofen, die Lebenshilfe-Werkstätten der Region 10, die Offenen Hilfen der Regens-Wagner-Stiftung Pfaffenhofen sowie die Behindertenbeauftragte des Landkreises. Weitere Teilnehmer waren die Psychosoziale Beratungsstelle der Caritas Pfaffenhofen, das Bündnis für Familie des Landkreises, Pro Familia Ingolstadt sowie die VHS Pfaffenhofen.

Landrat Wolf eröffnete den Aktionstag und ging in seiner Begrüßung auch auf die Hauptaufgabe der Behindertenbeauftragten des Landkreises, Andrea Lindner-Kumpf, ein – nämlich, den Kreis in Fragen der Behindertenpolitik, insbesondere bei der Umsetzung des bayerischen Behinderten-Gleichstellungsgesetzes sowie der Beachtung der UN-Konventionen über die Rechte von Menschen mit Behinderung zu unterstützen.

SPD-Stadtrat Markus Käser beim Rollentausch: Er setzte sich heute neben einigen anderen freiwillig in den Rollstuhl, um die Stadt aus diesem Blickwinkel unter die Lupe zu nehmen.

Ein Schwerpunkt ist dabei laut Wolf die Einhaltung von Barrierefreiheit, insbesondere bei öffentlichen Bauten, öffentlichen Plätzen, Straßen und Wegen sowie die Beratung von Einzelpersonen über Zuständigkeiten von Ämtern und Vermittlung von Kontakten. Wichtig sei ebenfalls die Vertiefung der Zusammenarbeit mit den gemeindlichen Behindertenbeauftragten vor Ort und die Ermittlungen, in welchen Bereichen weiterhin Verbesserungen oder Veränderungen angestrebt werden müssten.

Das Amt der Behindertenbeauftragten, so Wolf weiter, sei die Wahrnehmung und Förderung der besonderen Belange von Menschen mit Behinderungen. Der Auftrag untergliedere sich in Gleichstellung, Teilhabe und Selbstbestimmung behinderter Menschen. Die Leitgedanken seien: Barrierefreiheit, Gleichberechtigung und Kooperation.

Quelle: Pfaffenhoffen Today – Tobias Zell

Kleine Paradiese

Die erste Parzelle im Inter-Kultur-Garten wurde vergeben an die siebenköpfige Familie Francis. Daniela Francis kommt aus Kroatien und ihr Mann aus Nigeria. Von links: Rachel, Mark, Joel und Daniela Francis sowie Brigitte Beckenbauer und Anna-Elisabeth Mayr von der Gestaltungsgemeinschaft Inter-Kultur-Garten.

Im Pfaffenhofener Inter-Kultur-Garten sind die ersten zwölf Parzellen zum Eigenanbau von Gemüse vergeben worden – Tag der offenen Tür am 17. Mai

(ty) Pünktlich zum Start der Gartensaison wurden jetzt im Inter-Kultur-Garten Pfaffenhofen die ersten zwölf Parzellen zum Eigenanbau von Gemüse vergeben. Der erste Abschnitt ging an die siebenköpfige Familie Francis. Daniela Francis kommt aus Kroatien und ihr Mann aus Nigeria. Die anderen Parzellen fanden Menschen mit folgendem Migrationshintergrund: Afghanistan, Kasachstan, Syrien, Türkei, Russland. „Dazu kommen noch zuagroaste Preissn und waschechte Bayern“, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

Der Vergabe einer Parzelle voraus geht das Abschließen eines Nutzungsvertrags zwischen den Interessierten und der Gestaltungsgemeinschaft Inter-Kultur-Garten. Der Vertrag basiert auf der vorliegenden Konzeptbeschreibung und dem Akzeptieren der Gartenregeln. Die Parzellen sind kostenfrei, wie betont wird. Pro Halbjahr seien allerdings je drei Gemeinschaftsarbeitsstunden zu leisten. Die Größe der Parzelle richtet sich nach der Anzahl der Familienmitglieder; die Laufzeit beträgt ein Jahr. Sie verlängert sich automatisch um ein weiteres Jahr, falls nicht eine der Vertragsparteien bis Ende des laufenden Kalenderjahrs kündigt.

Die vierte und fünfte Parzelle zum Eigenanbau von Gemüse geht an zwei türkische Familien aus Pfaffenhofen: Saffet und Ayse Büyükyazici (von links), Manfred “Mensch Mayer” von der Gestaltugsgemeinschaft Inter-Kultur-Garten sowie Saban und Tefide Köroglu.

Der interkulturelle Gemeinschaftsgarten, der über 1200 Quadratmeter umfasse, liegt zentrumnah auf dem ehemaligen Bunkergelände in Pfaffenhofen. Durch seine Hanglage bietet er einen schönen Blick auf Stadt und Ilmlandschaft. Der Garten entwickelt sich. Im Jahr 2017 wird er auch Bestandteil der kleinen Landesgartenschau sein. In Planung und Realisierung befindliche Gestaltungselemente sind: Terrassierung mit Wegebau, Kräuterspirale, Skulpturen, Lehmbackbrot- und Grillofen, Steingarten, Gemüse- und Obstanbau, Bienenhaltung. Im Inter-Kultur-Garten gelten Konzeption und Ethik der Permakultur nach dem Motto von Bill Mollison: „Permakultur ist das Schaffen von kleinen Paradiesen hier auf der Erde.“

Einen Blick ins Paradies bietet der Samstag, 17. Mai. Im Rahmen der Interkulturellen und Interreligiösen Wochen öffnet der Inter-Kultur-Garten seine Pforten von 13 bis 18 Uhr zum Tag der offenen Tür. Dann besteht die Möglichkeit, sich die Gartenanlage anzuschauen und selbst eine Parzelle zu bekommen. Oder auch einfach die Freifläche zum Picknicken zu nutzen.

Die Parzellen sechs und sieben sind auch schon vergeben. Eine geht an Olga Gerdt und ihre zwei Kinder. Auf dem Foto ist Victoria zu sehen. Olga Gerdt kommt aus Kasachstan. Die andere Parzelle – direkt in der Nachbarschaft – teilen sich Ara Khalaf und Warshin Hesso, die beide aus Syrien geflüchtet sind.

Der Pfaffenhofener Inter-Kultur-Garten ist ein Gestaltungsprojekt in Kooperation. Er wird umgesetzt und unterstützt durch: Soziale Skulptur Hallertauer (Gesamtkoordination), Internationaler Kulturverein Pfaffenhofen, Bund Naturschutz (Ortsgruppe Pfaffenhofen), Familia Sozialeinrichtungen, mobile ev, Freundschaft mit Valjevo e. V., Obst- und Gartenbauverein Pfaffenhofen, PSG ilm (Initiative Lebensmut), Vogelliebhaber- und Vogelschutzverein Pfaffenhofen/Ilm e.V., Natur in Pfaffenhofen 2017 GmbH, Stadt Pfaffenhofen und einzelnen Mitgliedern der Gestaltungsgemeinschaft Inter-Kultur-Garten.

Weitere Infos bei Anna-Elisabeth Mayr (Telefon 0 84 41 – 1 84 37), Brigitte Beckenbauer (0 84 41 – 53 53); Nikolaus Buhn (01 79 – 2 24 07 13) oder Manfred “Mensch“ Mayer (0 84 41 – 72 02 3).

Quelle: Pfaffenhofen Today

Perfektes Dinner Familia Sozialeinrichtungen Sandy Mayer Woelden Tobias Schiegl Spendendinner

Perfektes Dinner für eine Reise mit Prominentem Besuch

 

Prominente Gäste unterstützten die Sozialeinrichtung Familia bei ihrem zweiten Benefiz-Essen: (von links)  Julia Menzel, Sandy Meyer-Wölden und Werner Menzel, Tobias Schiegl Rodel-Weltmeister.

 

Sandy Meyer-Wölden ließ es sich schmecken: Sushi, indonesische Suppe, Hähnchen süß-sauer und Mangoeis servierte die Pfaffenhofener Sozialeinrichtung Familia prominenten Gästen beim Benefiz-Essen in den Räumen der therapeutischen Wohngemeinschaft für psychisch Kranke.

Als Überraschungsgast saß Modelsternchen und Ex-Verlobte von Boris Becker, Sandy Meyer-Wölden, mit am Tisch in dem Haus am Schwarzbach. Sie ließ sich das asiatische Menü in vier schmackhaften Gängen genauso wenig entgehen wie der österreichische Rodel-Weltmeister im Doppelsitzer, Tobias Schiegl. Er kam diesmal ohne seinen Bruder Markus Schiegl, der anderweitig verpflichtet war.Insgesamt kam beim zweiten Benefiz-Essen die stolze Summe von rund 2500 Euro zusammen, mit deren Hilfe 16 Familia-Klienten und bis zu fünf dafür notwendigen Betreuern im Oktober ein bereits fix gebuchter Urlaub auf Mallorca ermöglicht wird.

“Fotos sind in Ordnung, aber keine Fragen”, wollte Sandy Meyer-Wölden keine Auskünfte zu ihrer Person geben, sondern richtete ihr Augenmerk voll und ganz auf den eigentlichen Sinn des Benefiz-Essens. Es gelte an diesem Abend lediglich, die geleistete Arbeit in dieser Einrichtung zu unterstützen, hinter der sie voll und ganz stehe, sagte die 26-Jährige. Bis zum Schluss des Essens – die letzten Gäste brachen erst weit nach Mitternacht auf – blieb Sandy Meyer-Wölden nicht, sondern musste frühzeitig zu einer weiteren gesellschaftlichen Verpflichtung aufbrechen.

Gewichtigen Anteil am Gelingen des Essens hatte sie aber trotzdem, das Familia-Leiter Werner Menzel als “rundum gelungenen, sehr schönen Abend” adelte. Nachdem er und seine Stellvertreterin Julia Menzel das Angebot der Wohngemeinschaft für 33 Klienten, die angeschlossene Tagesstätte und die so genannten Zuverdienstprojekte (Autoreinigung und Küche) vorgestellt hatten, ergab sich eine lockere Gesprächsrunde, die Gitarrist Wolle Herrmann auch noch musikalisch bereicherte. Den Sinn hinter der ganzen Aktion erläuterte Julia Menzel vorab. “Urlaub gehört zu einem normalen Leben. Diese Woche auf Mallorca ermöglicht uns zudem schon im Vorfeld zahlreiche Möglichkeiten, die Persönlichkeit und Handlungsfähigkeit unserer Klienten zu stärken”, sagte sie.

Rund um den Flug, das Leben im Hotel und die Planung der Reise sei sehr viel therapeutische Arbeit möglich, die den Weg zurück in ein normales Leben ebne. Um die Reise zu finanzieren, nehmen die Betreuer mit diesem Benefiz-Essen viel ehrenamtliche Arbeit auf sich. Das Menü wurde vollständig in Eigenleistung zusammengestellt und gekocht. Nur beste Zutaten, Weine und Getränke aus umliegenden Geschäften wurden verwendet. Menzels besonderer Dank galt Weinzierls Weinkistl, das sämtliche Getränke zur Verfügung stellte und damit wesentlich zum Gelingen beitrug.

Das entscheidende Salz in der Suppe sei aber natürlich die Prominenz, räumte die stellvertretende Einrichtungsleiterin ein. Julia Menzel konnte etwa Sandy Meyer-Wölden rein durch ihre persönlichen Kontakte zu Familia locken. “Sandy hat selbst eine schwere Zeit durchgemacht und sich daher spontan bereit erklärt, uns zu unterstützen”, sagte Menzel.

Anfang November des vergangenen Jahres sorgte das plötzliche Ende der Verlobung von Sandy Meyer-Wölden mit Boris Becker (41) für Schlagzeilen. Die Kurz-Verlobung, die angeblich per SMS beendet wurde, dauerte nur 83 Tage. Sandy Meyer-Wölden ist als Model, Schmuck- und Kleidungsdesignerin tätig. Nach Presseberichten sieht sie derzeit ihre Zukunft in der Schauspielerei. Ihr Vater hatte die deutsche Tennislegende Becker lange als Manager vertreten.

Quelle: Pfaffenhofenern Kurier – Text und Fotos: Patrick Ermert

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